16 Tote bei Brand in Seniorenheim in Chile
Bei einem Brand in einem Seniorenheim in Chile sind 16 Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handele es sich um Bewohner der Einrichtung, teilten die Behörden in der Stadt Pitrufquén am Samstag mit. Der Brand war am Freitagabend ausgebrochen und konnte von der Feuerwehr am frühen Samstagmorgen gelöscht werden. Die zehn übrigen Bewohner des Seniorenheims wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Auf Fotos, die in Onlinenetzwerken verbreitet wurden, waren riesige Flammen zu sehen, die aus dem Gebäude aufstiegen. "Es ist eine Situation, die uns mit großer Trauer und großem Schmerz erfüllt", erklärte die Bürgermeisterin des rund 640 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago de Chile gelegenen Orts, Jacqueline Romero. Die Brandursache blieb zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen ein.
Die Betreiber des Seniorenheims wurden zur Aussage vorgeladen. Ein Vertreter der regionalen Gesundheitsbehörden erklärte, die Einrichtung habe seit 2019 wegen Verstößen gegen Vorschriften im Visier der Behörden gestanden und sei mit Geldstrafen belegt worden. Im Februar habe die Gemeinde wegen Verstößen gegen die Hygienevorschriften eine Inspektion gefordert.
Der chilenische Präsident Jose Antonio Kast forderte im Onlinedienst X, es müssten "die notwendigen Korrekturen vorgenommen werden, um alles zu tun, damit sich eine solche Tragödie nicht wiederholt". Er habe eine landesweite Überprüfung der Bedingungen in Seniorenheimen angeordnet.
高-I.Gāo--THT-士蔑報