Rückkehrer Mumbrú: "Fühle mich wieder wie ein Coach"
Àlex Mumbrú musste schmunzeln. "Ich fühle mich wieder wie ein Coach", sagte der Basketball-Bundestrainer, als er gefragt wurde, was ihm bei seiner Rückkehr an die Seitenlinie durch den Kopf gegangen sei: "Ich bin glücklich. Jeder weiß, dass es für mich nach der EM hart war. Aber jetzt fühle ich mich gut. Und ich bin froh, dass ich wieder beim Team bin."
Beim 89:69 (50:31) des Welt-und Europameisters gegen Israel zum Auftakt der WM-Qualifikation hatte der Spanier erstmals nach seiner Bauchspeicheldrüsenentzündung wieder ein Spiel aktiv gecoacht. Wegen der Krankheit, mit der er sich im Spätsommer die gesamte Europameisterschaft herumgeplagt hatte, lag Mumbrú nach dem EM-Finale fünf Wochen im Krankenhaus und verlor 20 Kilo Körpergewicht.
Entsprechend beeindruckt zeigten sich seine Spieler von ihrem Trainer. "Wir müssen dem Coach mehr Respekt zollen. Wir sind unglaublich stolz auf ihn", sagte Weltmeister David Krämer - und wandte sich direkt an Mumbrú: "Deutschland, das ganze Team und jeder sonst ist stolz auf dich, wie du gekämpft hast. Es ist ein größerer Sieg, dass du wieder an der Seitenlinie stehst."
Am Montag (18.00 Uhr/kostenfrei auf MagentaSport) geht es für die Nationalmannschaft in der Quali für die Weltmeisterschaft 2027 in Katar bei Außenseiter Zypern weiter. Neben Israel und Zypern wartet in der ersten Qualifikationsphase noch Kroatien. In der Gruppe E qualifizieren sich die besten drei Teams für die nächste Runde. Die Resultate werden mitgenommen.
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