Champions League weiter im Blick: Bayer gerät unter Druck
Kasper Hjulmand schüttelte den Kopf. Die Europa League als Kompromiss nach dem großen Umbruch im Sommer? "Wir haben den Blick fest auf die Champions League", stellte der Trainer von Bayer Leverkusen klar, "wir werden alles versuchen." Doch auch Hjulmand weiß: Angesichts von nur noch acht Spielen stehen die Rheinländer in der Fußball-Bundesliga allmählich unter Druck.
Denn seit Wochen läuft die Werkself dem Minimalziel Platz vier hinterher, das 1:1 (1:0) in langer Überzahl gegen den FC Bayern warf den Tabellensechsten erneut zurück. Sollte es zwischen dem VfB Stuttgart und RB Leipzig am Sonntagabend (19.30 Uhr/DAZN) einen Sieger geben, beträgt der Rückstand fünf Zähler. "Es ist schwierig", betonte Hjulmand, aber: "Es gibt noch viele Punkte."
Zwei ließ Bayer gegen den deutschen Rekordmeister am Samstag liegen, trotz doppelter Überzahl nach Rot gegen Nicolas Jackson (42.) und Gelb-Rot gegen Luis Diaz (84.) verpasste Leverkusen in der Schlussphase den Siegtreffer. "Wir sind sehr, sehr enttäuscht mit nur einem Punkt", sagte Hjulmand, auch wenn es aufgrund einer guten Leistung ein "gemischtes Gefühl" sei.
Viel Zeit zum Hadern bleibt Bayer nicht: Schon am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) steht das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim Premier-League-Tabellenführer FC Arsenal an. Der deutsche Vizemeister will nach dem 1:1 im Hinspiel erstmals seit 24 Jahren unter die Top acht Europas.
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