NHL: Oilers für Playoffs qualifiziert
Auch ohne den verletzten deutschen Superstar Leon Draisaitl sind die Edmonton Oilers zum siebten Mal hintereinander in die Playoffs der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL eingezogen - und können nun das dritte Stanley-Cup-Finale in Folge anvisieren. Zwar verlor das Team mit Draisaitls deutschem Teamkollegen Joshua Samanski in der Nacht auf Sonntag deutscher Zeit 0:1 gegen die Los Angeles Kings, dennoch ist dem Zweitplatzierten der Pacific Division das Ticket nun nicht mehr zu nehmen.
Ebenfalls in die Playoffs geschafft haben es die Boston Bruins um Chefcoach Marco Sturm und die Ottawa Senators mit dem deutschen Nationalspieler Tim Stützle. Beide profitierten von der Niederlage der Detroit Red Wings, dem Team von Stützles Nationalmannschaftskollegen Moritz Seider, das sich gegen die New Jersey Devils 3:5 geschlagen geben mussten.
Sturm gelingt somit schon in seiner Debütsaison der Sprung in die Playoffs. Bis der Erfolg endgültig feststand, hatte sich der 47-Jährige allerdings noch etwas gedulden müssen - sein Team hatte am Samstag trotz langer Führung mit 1:2 gegen Tampa Bay Lightning verloren. Den Grundstein für den Einzug in die Playoffs hatten die Ottawa Senators am Samstag hingegen mit einem Sieg gelegt, die Kanadier setzten sich bei den New York Islanders 3:0 durch. Seider und die Detroit Red Wings können die Playoffs nicht mehr erreichen.
Die erste Playoff-Teilnahme der Historie hatten die Utah Mammoth bereits am vorigen Spieltag festgezurrt, in der Nacht auf Sonntag deutscher Zeit gab es für das Team des deutschen Nationalspielers John-Jason Peterka allerdings eine deutliche 1:4-Niederlage gegen die Carolina Hurricanes. Nico Sturm verlor mit den bereits für die Playoffs qualifizierten Minnesota Wild 1:2 gegen die Nashville Predators; die Seattle Kraken, die als Sechster der Pacific Devision keine Chance mehr auf die Playoffs haben, bezwangen ohne den verletzten deutschen Torhüter Philipp Grubauer die Calgary Flames mit 4:1.
曾-M.Zēng--THT-士蔑報