Muskelfaserriss: Nächster Rückschlag für Gladbachs Kleindienst
Kapitän Tim Kleindienst vom Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Wie Trainer Alexander Blessin bekannt gab, zog sich der Stürmer im Training einen Muskelfaserriss zu. Kleindienst, der bereits bei der Derbyniederlage beim 1. FC Köln gefehlt hatte, wird damit auch den Krisengipfel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) gegen den Tabellen-17. TSG Hoffenheim verpassen. "Es ist bitter für ihn, es ist bitter für uns. Natürlich ist es eine Zeit, in der wir ihn sehr, sehr gut gebrauchen könnten", sagte Blessin vor seiner Heimpremiere.
Vorerst verzichten muss die Borussia auch auf Verteidiger Jan Leszczynski und Mittelfeldspieler Fritz Fleck. "Was Jan anbelangt, ist es eine Kniestauung. Von daher fällt er jetzt erstmal aus", sagte Blessin. Der erst 19 Jahre alte Fleck, der in Köln sein Bundesliga-Debüt gegeben hatte, habe sich "eine schwere Zerrung" zugezogen. "Da müssen wir die nächsten Tage schauen, wie sich das entwickelt", sagte der neue Gladbacher Trainer.
Während für die angeschlagenen Franck Honorat und Ko Itakura das Spiel gegen die TSG zu früh kommt, könnte Nicolas Kühn nach seinem Muskelbündelriss im linken Oberschenkel zurückkehren. "Da sind wir noch am abwägen, ob es dann für den Spieltag reicht", sagte Blessin über den Leihspieler vom italienischen Erstligisten Como 1907: "Aber spätestens nächste Woche sollte er zur Verfügung stehen."
Trotz der langen Verletztenliste, auf der auch Jens Castrop (Schulterverletzung) und Neuzugang Enzo Leopold (Kreuzbandriss) stehen, und der bitteren Pleite im Derby blickt Blessin positiv nach vorne. "Es stinkt mir, dass wir das verloren haben. Es war nicht nötig", sagte der Nachfolger von Eugen Polanski. Dennoch sehe er "viele gute, positive Dinge, weil ich auch die Jungs jeden Tag im Training sehe. Und das gibt mir Mut und Hoffnung für die nächsten Spiele."
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