China verkündet Einigung mit EU bei Handel mit Hybridautos
Die Europäische Union und China haben sich nach Angaben aus Peking beim umstrittenen Handelsthema Hybridautos geeinigt. Die Einigung stehe "im Einklang mit den Regeln der Welthandelsorganisation" und betreffe unter anderem "Preisverpflichtungen der Unternehmen", erklärte das chinesische Handelsministerium am Freitag. EU-Handelskommissar Maros Sefcovic hält sich derzeit zu Gesprächen in Peking auf und sollte dort später vor die Presse treten.
Die Handelsbeziehungen zwischen Peking und Brüssel sind derzeit angespannt. Die EU wirft China vor, mit Staatshilfen absichtlich seinen enormen Exportüberschuss gegenüber dem Staatenbund zu befeuern.
Die EU hat 2024 Strafzölle auf Elektroautos aus China verhängt und diese mit unfairen Staatshilfen aus Peking begründet. Seitdem verkauften chinesische Hersteller mehr Hybridautos nach Europa. Einen freiwilligen Verzicht auf einen Teil seiner Ausfuhren hatte das chinesische Handelsministerium bisher abgelehnt.
Am Freitag teilte das Ministerium in Peking dann mit, beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, den Dialog über Exportkontrollen "weiter zu stärken". China sei bereit, weiterhin "die Genehmigung von Ausfuhrlizenzen für Seltene Erden und Dauermagnete für die EU zu erleichtern", hieß es in einem Statement. Die europäische Industrie ist auf Rohstofflieferungen aus China angewiesen, beispielsweise Lithium für Batterien.
宋-H.Sòng--THT-士蔑報