Reisekonzern FTI ist insolvent - Reisen ab Dienstag abgesagt
Der drittgrößte Reisekonzern Europas, FTI, ist insolvent. Die Obergesellschaft des Unternehmens, die FTI Touristik GmbH, stellte am Montag in München einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Gebuchte Reisen können voraussichtlich nicht mehr angetreten werden. Für Kunden bereits angetretener Pauschalreisen springt der Deutsche Reisesicherungsfonds ein, wer nur Einzelleistungen wie eine Hotelübernachtung oder einen Mietwagen gebucht hat, fällt allerdings nicht darunter.
Weiterlesen17-Jähriger in Brandenburg von Zug erfasst und getötet
Ein Jugendlicher ist in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam von einem Zug erfasst und getötet worden. Der 17-Jährige habe am Freitagmittag einen Bahnübergang im Ortsteil Marquardt überquert, teilte die Polizei am Montag in Brandenburg an der Havel mit. Dabei sei er von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden.
WeiterlesenIslamistische Szene in Hamburg laut Verfassungsschutzbericht zuletzt gewachsen
Die islamistische Szene in Hamburg ist zuletzt gewachsen. Wie aus dem am Montag in der Hansestadt vorgestellten Verfassungsschutzbericht 2023 hervorgeht, stieg das sogenannte islamistische Personenpotenzial bis Ende vergangenen Jahres auf 1840. Im Vorjahr 2022 hatte es sich demnach noch auf 1755 belaufen. Hintergrund dieser Entwicklung seien neben einer allgemeinen weiteren Aufklärung des Dunkelfelds insbesondere Zuwächse bei einzelnen Gruppierungen, erklärte die Innenbehörde.
WeiterlesenChina bestreitet Behinderung der Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz
Nach Vorwürfen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat China bestritten, andere Länder von der Teilnahme an der Ukraine-Friedenskonferenz in der Schweiz abzuhalten. "Chinas Position ist offen und transparent und es gibt absolut keinen Fall, in dem wir Druck auf andere Länder ausüben" sagte Pekings Außenamtssprecherin Mao Ning am Montag.
WeiterlesenPro-europäische Opposition in Georgien baut Wahlbündnis gegen die Regierung auf
In Georgien schließt sich die pro-europäische Opposition gegen die Regierung zusammen: Erste Oppositionsparteien unterzeichneten am Montag einen Reformplan von Präsidentin Salome Surabischwili, mit dem die wichtigste Gegenspielerin der Regierung von Ministerpräsident Irakli Kobachidse vor der Parlamentswahl im Oktober ein schlagkräftiges Wahlbündnis schmieden will. Parlamentspräsident Schalwa Papuaschwili setzte unterdessen das von der Opposition scharf kritisierte Gesetz zur "ausländischen Einflussnahme" in Kraft.
WeiterlesenSheinbaum gewinnt als erste Frau Präsidentschaftswahl in Mexiko
In Mexiko steht künftig erstmals eine Frau an der Spitze des Staates: Die linksgerichtete Regierungskandidatin Claudia Sheinbaum gewann Teilergebnissen zufolge mit 58 bis 60 Prozent klar die Präsidentschaftswahl vom Sonntag, wie das Nationale Wahlinstitut (INE) mitteilte. "Ich werde Sie nicht enttäuschen", sagte die 61-jährige, frühere Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt nach Bekanntgabe der Ergebnisse.
WeiterlesenTauender Permafrost laut neuer Studie kein sogenanntes Kippelement im Klimasystem
Das Tauen arktischer Permafrostböden hat gravierende Auswirkungen, ist aber kein plötzliches katastrophales Kippelement im globalen Klimasystem. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam unter Leitung eines Experten des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI) in einer am Montag veröffentlichen Untersuchung.
WeiterlesenKrösche: Toppmöller zu "1000 Prozent der richtige Trainer"
Markus Krösche hat Gerüchte um konkrete Diskussionen über eine Entlassung von Trainer Dino Toppmöller ins Reich der Fabeln verwiesen. "Es war nicht die Intention, um über eine Trennung zu sprechen. Wir haben nie den Anlass gesehen, um Dino infrage zu stellen", betonte der Sportvorstand: "Wir wollten uns zusammensetzen, was gut oder schlecht war. Es ging rein darum, was wir besser machen können."
WeiterlesenBundeskanzler Scholz stellt Hochwasseropfern in Bayern Hilfe in Aussicht
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat bei einem Besuch im vom Hochwasser betroffenen Reichertshofen in Bayern Hilfen des Bundes in Aussicht gestellt. In der aktuellen Hochwasserlage werde der Bund beim Einsatz unterstützen, sagte Scholz am Montag. "Wir werden natürlich auch hinterher die geübte Praxis der Solidarität, die wir in Deutschland haben, weiter voranbringen." Das werde auch in Bayern gemacht.
WeiterlesenHabeck will Förderung für Kohleausstieg pragmatischer verteilen
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will eine milliardenschwere Förderung für die Kohlereviere in Deutschland flexibler ausgestalten. Wie er am Montag auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow sagte, soll mit dem 41-Milliarden-Euro-Programm in Zukunft etwa auch die Ansiedlung von Unternehmen unterstützt werden. Bisher gingen die Gelder vor allem in Bildungs- und Infrastrukturprojekte sowie den Bereich Forschung und Entwicklung.
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