Jugendliche verbrennen "Tagebuch der Anne Frank": Ermittlungen in Sachsen-Anhalt
Drei Jugendliche haben in Sachsen-Anhalt ein Exemplar des Werks "Tagebuch der Anne Frank" verbrannt. Zeugen beobachteten die drei 15 und 16 Jahre alten Jugendlichen am Mittwoch, als sie an einer Bushaltestelle in Aken im Landkreis Anhalt-Bitterfeld ein Buch beschädigten und anschließend Teile davon in einem Papierkorb verbrannten, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Dessau mitteilten.
WeiterlesenFortuna verpflichtet Tzolis fest - Abgang droht dennoch
Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat nach dem dramatisch verpassten Bundesliga-Aufstieg seinen Topscorer Christos Tzolis fest verpflichtet - der Grieche allerdings könnte den Klub wegen einer Klausel dennoch im Sommer verlassen.
WeiterlesenStudie: Frauen häufiger von Einsamkeit betroffen als Männer - starker Corona-Effekt
Frauen sind in Deutschland einer Studie zufolge stärker von Einsamkeit betroffen als Männer. Die Corona-Pandemie hat den sogenannten Gender Loneliness Gap noch einmal verstärkt, wie aus dem am Donnerstag vom Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) vorgestellten Einsamkeitsbarometer hervorgeht. Demnach verstärkte sich die Einsamkeitsbelastung unter Frauen von 8,8 Prozent im Jahr 2017 auf 33,2 Prozent im Corona-Jahr 2020, ging 2021 dann aber wieder auf 12,8 Prozent zurück.
WeiterlesenUnbekannte stehlen Orgelpfeifen aus Leipziger Kirche - nicht zum erstem Mal
Unbekannte haben aus einer Leipziger Kirche mehrere Orgelpfeifen gestohlen und das Instrument aus dem 19. Jahrhundert stark beschädigt. Die Täter brachen zwischen Sonntag und Mittwoch eine mehrfach gesicherte Seitentür der Kirche auf und stahlen daraus eine zunächst nicht genau bezifferte Zahl an Orgelpfeifen im Wert einer hohen fünfstelligen Summe, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.
WeiterlesenVersuchter Einfluss auf Bremer Linke: Anklage gegen mutmaßlichen PKK-Funktionär
Ein mutmaßlicher Funktionär der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) soll nach Erkenntnissen der Hamburger Generalstaatsanwaltschaft vor rund fünf Jahren versucht haben, die Kandidatenaufstellung der Bremer Linken zu einer Bürgerschaftswahl im Sinn seiner Organisation zu beeinflussen. Die Behörde klagte den Mann nach Angaben vom Donnerstag wegen dieses und anderer Vorwürfe an. Sie legt dem 58-Jährigen, der seit Januar in Untersuchungshaft sitzt, Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung zur Last.
WeiterlesenSchuhfirma Dr. Martens in Schwierigkeiten wegen hoher Kosten in den USA
Der britische Schuhhersteller Dr. Martens steckt vor allem wegen Problemen in den USA in der Krise. Das Unternehmen meldete am Donnerstag einen Gewinnrückgang um fast 50 Prozent für das Geschäftsjahr 2023/24. Im ersten Quartal sei zudem mit einem Rückgang des Absatzes um 20 Prozent zu rechnen.
WeiterlesenTrump wartet in historischem Schweigegeldprozess auf Entscheidung der Jury
Im historischen Schweigegeldprozess gegen Donald Trump wartet der frühere US-Präsident weiter auf den Urteilsspruch der Jury. Die zwölf Geschworenen begannen am Mittwoch mit ihren Beratungen, beendeten diese jedoch nach fast fünf Stunden ohne Entscheidung darüber, ob Trump schuldig oder unschuldig ist. Am Donnerstag soll die Jury erneut tagen. Wie lange ihre Beratungen andauern werden, ist nicht abzusehen. Es gibt dafür kein Zeitlimit.
WeiterlesenWachmann stirbt nach Angriff auf Gelände von Flüchtlingsunterkunft in Potsdam
In Potsdam ist ein Wachdienstmitarbeiter auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft offenbar getötet worden. Der Mann sei am frühen Donnerstagmorgen mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in der brandenburgischen Landeshauptstadt am Donnerstag. Wenig später sei er seinen Verletzungen erlegen.
Weiterlesen"Entscheidung war richtig" - Ritter-Sport-Chef verteidigt Russland-Geschäfte
Der Schokoladenhersteller Ritter Sport steht zu der Entscheidung, trotz des Angriffs auf die Ukraine weiter Geschäfte in Russland zu machen. Chef Andreas Ronken sagte dem aktuellen "Focus", er habe deshalb zwar sogar Mordrohungen erhalten, aber "unsere Entscheidung war richtig, und ich würde sie wieder genauso treffen". Andernfalls hätte sein Unternehmen 200 Angestellte in Deutschland freistellen müssen.
WeiterlesenKlingbeil setzt bei Wehrdienst "vor allem auf Freiwilligkeit"
SPD-Chef Lars Klingbeil setzt in der Debatte um die Gewinnung von mehr Personal für die Bundeswehr "vor allem auf Freiwilligkeit". Ziel sei, "dass wir für den Aufwuchs der Bundeswehr mehr Anreize schaffen, wie Vorteile für ein Studium oder für den Führerschein", sagte Klingbeil am Donnerstag dem Berliner "Tagesspiegel". Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte am Mittwoch allerdings gesagt: "Ganz ohne Pflicht wird es beim Wehrdienst nicht gehen."
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