Entwichener Habicht attackiert Menschen in Thüringen - auch Fasan flüchtig
Ein entwichener Habicht soll in einem Kurpark im thüringischen Heilbad Heiligenstadt Menschen und Hunde attackiert haben. Das teilte die Polizei in Nordhausen am Donnerstag mit. Demnach rückten Beamte nach einem entsprechenden Hinweis am Mittwochabend aus und konnten aufgrund von Zeugenbefragungen auch den Tierhalter ausfindig machen. Von dem Raubvogel und einem ebenfalls entwichenen Fasan fehlt demnach bislang jede Spur.
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Harte US-Sanktionen: Immer mehr ausländische Firmen verlassen Kuba
Immer mehr ausländische Firmen verlassen auf Druck der USA die Karibikinsel Kuba. Am Mittwoch teilte die kubanische Zentralbank mit, dass Zahlungen mit Visa- und Mastercard ab Samstag nicht mehr möglich seien. Zuvor hatten bereits vier internationale Hotelketten angekündigt, sich zurückzuziehen. Frachtschiffe etwa der deutschen Hapag-Llyod laufen die Insel nicht mehr an. Auch die kanadische Bergbaufirma Sherritt zog sich bereits zurück.
WeiterlesenLeverkusen holt Trainer Martínez - Hjulmand muss gehen
Ein Spanier soll die Werkself reparieren: Bayer Leverkusen hat seine Trainerfrage für die kommende Saison gelöst und Carles Martínez verpflichtet. Das teilte Bayer am Donnerstag mit. Der 42-Jährige tritt damit die Nachfolge des Dänen Kasper Hjulmand an, dessen Entlassung schon seit Wochen wahrscheinlich wirkte. Martínez kommt vom französischen Erstligisten FC Toulouse – und ist nach Meistertrainer Xabi Alonso der zweite Spanier auf der Bank des Werksklubs.
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Barley wirbt für gemeinsamen EU-Sitz im UN-Sicherheitsrat
Nach dem Gerangel zwischen drei EU-Staaten um zwei nicht-ständige Sitze im UN-Sicherheitsrat dringt die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Katarina Barley (SPD), für die Zukunft auf einen gemeinsamen EU-Sitz in dem Gremium. Dies wäre "ein logischer nächster Schritt auf dem Weg zu mehr europäischer Handlungsfähigkeit", sagte Barley den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Mitteilung vom Donnerstag.
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Deutsch-Französische Institute in Schottland und Argentinien eröffnet
Im schottischen Glasgow und im argentinischen Córdoba ist jeweils ein neues Deutsch-Französisches Kulturinstitut eröffnet worden. "Mit dieser gemeinsamen Initiative schaffen unsere beiden Länder zusammen innovative Kulturorte, die die Attraktivität unserer jeweiligen Netzwerke stärken", erklärten die Außenministerien beider Länder am Donnerstag. Ende des Jahres soll zudem ein gemeinsames Kulturinstitut in Bischkek in Kirgistan eröffnen.
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Premiere in Niedersachsen: Plattdeutsch als reguläre zweite Fremdsprache genehmigt
In Niedersachsen können erste Schüler ab dem kommenden Schuljahr Plattdeutsch als reguläre zweite Fremdsprache wählen. Das Kultusministerium in Hannover erteilte der Oberschule im ostfriesischen Uplengen nach Angaben vom Donnerstag die Genehmigung, Niederdeutsch als Unterrichtsfach anzubieten. "Heute schreiben wir ein neues Kapitel für unsere Sprachenvielfalt in Niedersachsen", erklärte Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) dazu.
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Erneut mehr antisemitische Vorfälle in Sachsen-Anhalt registriert
Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Sachsen-Anhalt ist 2025 erneut angestiegen. Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Sachsen-Anhalt registrierte im vergangenen Jahr 270 Fälle und damit 68 mehr als 2024, wie die Stelle am Donnerstag in Magdeburg mitteilte. Damit habe sich der Anstieg seit dem Überfall der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 verstetigt, hieß es.
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Modschtaba Chamenei: USA und Israel wollen iranische Nation "spalten"
Der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, hat Israel und den USA vorgeworfen, die iranische Nation spalten zu wollen. Nach seiner "schweren Niederlage" im Krieg gegen den Iran wolle der "bösartige Feind" Zweifel und Misstrauen unter den Iraner säen, hieß es in einer schriftlichen Erklärung Chameneis, die am Donnerstag von einem Gebetsführer vor dem Khomeini-Mausoleum in der Hauptstadt Teheran verlesen wurde.
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EuGH: Deutsche Kürzungen von Asylleistungen in bestimmten Fällen unzulässig
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat Kürzungen von Asylbewerberleistungen in Deutschland in bestimmten Fällen für unzulässig erklärt. In dem am Donnerstag in Luxemburg veröffentlichten Urteil geht es um den Fall eines Afghanen, dessen Abschiebung nach Rumänien deutsche Behörden angeordnet hatten, die aber dann nicht vollzogen wurde. Das Urteil bezieht sich formal auf diesen Einzelfall, enthält aber auch grundsätzliche Aussagen (AZ: C‑621/24).
WeiterlesenUS-Regierung zu Tiananmen-Jahrestag: Chinas Zensur kann Massaker nicht "auslöschen"
Zum Jahrestag der gewaltsamen Niederschlagung der Tiananmen-Proteste in Peking hat US-Außenminister Marco Rubio darauf verwiesen, dass die in China herrschende Zensur die Erinnerung an das Massaker nicht "auslöschen" könne. Am Ende werde den Opfern "Recht geschehen", erklärte Rubio am Donnerstag zum 37. Jahrestag. Peking warf der US-Regierung daraufhin vor, historische Tatsachen zu verdrehen.
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