Bundesregierung hat Hinweise auf Präsenz Russlands in Mali-Stützpunkt Gao
Mutmaßliche Aktivitäten Russlands im Sahel-Staat Mali nach dem Abzug der französischen Armee bereiten der Bundesregierung Sorge. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts sprach am Mittwoch in Berlin von einer "mutmaßlichen Präsenz russischer uniformierter Kräfte" in der Stadt Gao, die das Hauptquartier der UN-Blauhelmmission Minusma mitsamt einem deutschen Bundeswehrkontingent beherbergt. Eine russische Präsenz dort wäre eine Entwicklung, "die das Missionsumfeld verändert", sagte der Sprecher.
WeiterlesenSchwimm-EM: Synchronduo Massenberg/Punzel gewinnt Gold
Die Olympiadritte Tina Punzel hat den deutschen Wasserspringern im vierten Finale die erste Medaille bei der Schwimm-EM in Rom beschert. Die Dresdnerin gewann zusammen mit Lou Massenberg im Mixed-Synchron vom 3-m-Brett nach einer starken Vorstellung Gold.
WeiterlesenBericht: EU schlägt Alternativen zu Mehrwertsteuerverzicht auf Gasumlage vor
Die EU-Kommission hat der Bundesregierung alternative Vorschläge unterbreitet, um Gaskunden in Deutschland mit der Gasumlage nicht zu stark zu belasten. Eine vom Bund erbetene Befreiung von der Pflicht zum Erheben der Mehrwertsteuer auf die Gasumlage sei nicht möglich, heißt es laut "Frankfurter Allgemeinen" in einem Schreiben von Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni an Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Aber es gebe andere Möglichkeiten.
WeiterlesenVerfassungsschutz: Extremisten instrumentalisieren Krieg und Inflation für ihre Zwecke
Extremisten verschiedener Couleur sind nach Einschätzung des Bundesverfassungsschutzes zunehmend bestrebt, Kapital aus dem Ukraine-Krieg und seinen Folgen zu schlagen. Eine "radikalisierte Minderheit aus Rechtsextremisten, Delegitimierern, Reichsbürgern und Verschwörungsgläubigen" bringe sich in Stellung, erklärte Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang am Mittwoch.
WeiterlesenStudie: Weltweit doppelt so viele Bäume durch Waldbrände vernichtet wie vor 20 Jahren
Durch den Klimawandel begünstigte Waldbrände vernichten weltweit doppelt so viel Baumbestand wie noch vor 20 Jahren. Jede Minute wird eine Fläche von 16 Fußballfeldern durch Feuer zerstört, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der US-Universität Maryland hervorgeht.
WeiterlesenKehrer wechselt von Paris zu West Ham
Fußball-Nationalspieler Thilo Kehrer wechselt vom französischen Meister Paris St. Germain zu West Ham United. Das gab der Premier-League-Klub am Mittwoch bekannt. Der Defensivspieler erhält einen Vertrag bis 2026 plus eine zweijährige Option. Die Ablösesumme liegt bei rund 16 Millionen Euro.
WeiterlesenWatzke als DFL-Aufsichtsratschef im Amt bestätigt
Hans-Joachim Watzke ist als Aufsichtsratsvorsitzender und erster stellvertretender Sprecher des Präsidiums der Deutschen Fußball Liga (DFL) im Amt bestätigt worden. Der Geschäftsführer von Borussia Dortmund, der als einziger Kandidat angetreten war, wurde am Mittwoch bei der DFL-Generalversammlung in Dortmund mit 35 Ja-Stimmen und einer Enthaltung gewählt. Watzke hatte im Februar die Nachfolge von Peter Peters angetreten.
WeiterlesenLula und Bolsonaro starten Wahlkampf in Brasilien an hochsymbolischen Orten
Eineinhalb Monate vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien haben Amtsinhaber Jair Bolsonaro und sein Herausforderer Luiz Inácio Lula da Silva offiziell ihren Wahlkampf begonnen. Beide Politiker wählten für ihre Auftaktveranstaltungen am Dienstag höchst symbolische Orte: Der rechtsradikale Präsident Jair Bolsonaro trat in der Stadt Juiz de Fora im Bundesstaat Minas Gerais auf, wo ihn vor vier Jahren im Wahlkampf ein Mann mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt hatte.
WeiterlesenFormel 1: Kein schnelles Ja von Porsche und Audi
Das Motorenreglement ab der Formel-1-Saison 2026 steht fest, doch Audi und Porsche wollen über einen möglichen Einstieg weiter in aller Ruhe befinden. Man werde das verabschiedete Regelwerk "nun detailliert prüfen", teilte ein Audi-Sprecher am Mittwoch auf SID-Anfrage mit.
WeiterlesenIsrael und Türkei nehmen wieder vollständige diplomatische Beziehungen auf
Israel und die Türkei nehmen nach jahrelanger Eiszeit wieder vollständige diplomatische Beziehungen auf. Es sei ein erneutes Heraufstufen hin zu "vollständigen diplomatischen Beziehungen und der Rückkehr von Botschaftern und Generalkonsulen aus beiden Ländern" beschlossen worden, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Jair Lapid am Mittwoch mit. Der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu bestätigte die Einigung. Dies bedeute jedoch nicht, dass Ankara "die Sache der Palästinenser" aufgebe, betonte er.
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