Tödlicher Zusammenstoß in Mülheim: Mordverdacht gegen 27-jährigen Autofahrer
Nach einem tödlichen Autounfall in Mülheim an der Ruhr ist der mutmaßliche Verursacher wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft genommen worden. Ein Haftrichter habe einen entsprechenden Haftbefehl gegen den 27-jährigen Fahrer eines von zwei an dem Unfall beteiligten Autos verkündet, teilte die Polizei in Essen am Sonntag mit. Laut Ermittlern gründet sich der Mordverdacht gegen ihn auf "mutmaßlich rücksichtslose Fahrweise" und "deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung".
WeiterlesenHabeck sieht wegen Sparkurs kaum Chancen für Konjunkturpaket
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) sieht derzeit kaum Chancen für ein großes Konjunkturpaket zur Belebung der deutschen Wirtschaft. Zum Abschluss seines USA-Besuchs nannte Habeck am Samstag (Ortszeit) im TV-Sender Welt "die enge Haushaltspolitik" in Deutschland. Damit komme man nicht "zu einem großen fiskalpolitischen Anlauf".
WeiterlesenHabeck fordert von Israel anderes Vorgehen im Gazastreifen
Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) hat Israel im Kampf gegen die islamistische Hamas aufgefordert, das Vorgehen im Gazastreifen zu ändern. "Was dort passiert, ist schlimm für die Zivilbevölkerung", sagte er dem Fernsehsender Welt TV am Samstag. Er äußerte zwar Verständnis für die Position Israels, den Einsatz fortzusetzen, betonte jedoch: "Man muss es anders machen und mit mehr Schutz für die Zivilbevölkerung."
WeiterlesenPistorius fordert mehr Geld für Bundeswehr - Zwei-Prozent-Quote gefährdet
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat laut einem Medienbericht für den Etat 2025 zusätzlichen Finanzbedarf für die Bundeswehr angemeldet. Pistorius habe die Ampel-Fraktionen darüber informiert, dass im Wehretat 4,5 bis 6,0 Milliarden Euro fehlten, um wenigstens die Nato-Quote von zwei Prozent zu erreichen, berichtete die "Bild am Sonntag". Auch bleibe ohne Zuwachs kaum Geld für Investitionen übrig, weil fast der gesamte Etat für den laufenden Betrieb benötigt werde.
WeiterlesenPortugiesen wählen neues Parlament - Rechtsruck möglich
In Portugal hat am Sonntag die vorgezogene Parlamentswahl begonnen. Die Wahllokale öffneten um 08.00 Uhr (Ortszeit, 09.00 Uhr MEZ), die ersten Hochrechnungen werden gegen 20.00 Uhr erwartet. Umfragen zufolge ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der sozialistischen Regierungspartei (PS) von Pedro Nuno Santos und dem oppositionellen Mitte-Rechts-Bündnis Demokratische Allianz (AD) wahrscheinlich, das von Luís Montenegro angeführt wird. Die AD liegt demnach knapp vor den seit acht Jahren regierenden Sozialisten, verfehlt jedoch die absolute Mehrheit, sodass der rechtsextremen Chega-Partei die Rolle des Königsmachers zuteil werden könnte.
WeiterlesenHavertz köpft Arsenal zum Sieg - Ärger wegen "Schwalbe"
Kai Havertz übte sich in Bescheidenheit. "Es freut mich, dass ich der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte", sagte der Matchwinner des FC Arsenal nachdem er die Gunners zumindest bis Sonntagabend an die Tabellenspitze der englischen Premier League geköpft hatte: "Es war schon etwas Besonderes, weil es so kurz vor Schluss war."
WeiterlesenNach schwerem Verkehrsunfall in Berlin: Vierjähriges Kind stirbt in Krankenhaus
Nach dem schweren Unfall in Berlin, bei dem am Samstag ein 83-jähriger Autofahrer in der Nähe des Potsdamer Platzes Menschen mit seinem Wagen erfasste, ist auch ein vierjähriges Kind gestorben. Das teilte ein Sprecher der Polizei am Sonntag mit. Weitere Einzelheiten nannte er zunächst nicht. Bereits am Samstag war die 41-jährige Mutter des Kindes in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen.
WeiterlesenDGB-Chefin Fahimi: Rentenniveau "für immer" garantieren
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hält die Zusage der Bundesregierung, das Rentenniveau von 48 Prozent bis 2040 stabil halten zu wollen, für unzureichend. "Immerhin ist es das richtige Signal. Aber eigentlich bedürfte es einer dauerhaften Zusage. Dann funktioniert der Generationenvertrag auch", sagte Fahimi der "Bild am Sonntag". Mit dauerhaft meine sie "für immer".
WeiterlesenKrieg in der Ukraine: Papst fordert "Mut zu Verhandlungen"
Papst Franziskus hat zu Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Ukraine aufgerufen. "Wenn man sieht, dass man besiegt wird, dass die Dinge nicht gut laufen, muss man den Mut haben, zu verhandeln", sagte der Papst in einem am Samstag vom Schweizer Sender RSI veröffentlichten Interview. "Schämt euch nicht, zu verhandeln, bevor es noch schlimmer wird", fügte er hinzu.
WeiterlesenBiden: Netanjahus Kriegsführung im Gazastreifen "schadet" Israel mehr als es hilft
US-Präsident Joe Biden sieht nach eigenen Angaben mehr Schaden als Nutzen für Israel in der Kriegsführung des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu. In einem Interview mit dem US-Sender MSNBC am Samstag (Ortszeit) sagte Biden, dass Netanjahu mit seinem Vorgehen Israel "mehr schadet als hilft". Der israelische Ministerpräsident habe "ein Recht, Israel zu verteidigen, ein Recht, die Hamas weiter zu verfolgen", sagte Biden. Er müsse aber "den unschuldigen Menschen, die als Folge der ergriffenen Maßnahmen ums Leben kommen, mehr Aufmerksamkeit schenken".
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