HateAid-Geschäftsführerinnen weisen Vorwürfe scharf zurück: Haben Nerv getroffen
Die beiden mit US-Einreiseverboten belegten Geschäftsführerinnen der Organisation HateAid haben die gegen sie erhobenen Vorwürfe aus den USA scharf zurückgewiesen. Die Sanktionen der US-Regierung zeigten, "dass wir offenbar mit unserer Arbeit einen Nerv getroffen haben", sagte Mitgründerin Anna-Lena von Hodenberg dem "Spiegel" laut Meldung vom Mittwochabend. HateAid setzt sich gegen digitale Gewalt und für die Strafverfolgung von Hasskriminalität im Internet ein.
WeiterlesenMogadischu: Erste direkte Lokalwahlen seit Jahrzehnten in Somalias Hauptstadt
In der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind die Menschen erstmals seit 58 Jahren zur direkten Stimmabgabe bei Kommunalwahlen aufgerufen. Rund 1600 Kandidaten bewerben sich um 390 Mandate in der Stadt mit rund drei Millionen Einwohnern, teilte die Nationale Wahlbehörde am Donnerstag mit. Der Urnengang unter strikten Sicherheitsbeschränkungen gilt als Test für die bevorstehenden ersten direkten landesweiten Wahlen in dem ostafrikanischen Land seit 1969.
WeiterlesenIsrael weist Kritik an Siedlungsbau im Westjordanland als "moralisch falsch" zurück
Israels Außenminister Gideon Saar hat die von Deutschland und 13 weiteren Staaten geäußerte Kritik an neuen israelischen Siedlungen im besetzten Westjordanland scharf zurückgewiesen. "Ausländische Regierungen werden das Recht der Juden, im Land Israel zu leben, nicht einschränken", erklärte Saar in der Nacht zum Donnerstag im Onlinedienst X. Derartige Forderungen seien "moralisch falsch und diskriminierend gegen Juden". Am Mittwoch hatten 14 Staaten die israelische Regierung zum Stopp des Siedlungsbaus aufgerufen.
WeiterlesenMaier: Neuer bleibt bei DFB-Rücktritt
Die Debatte um ein mögliches Comeback von Manuel Neuer im Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2026 führt ins Leere. Das glaubt zumindest Sepp Maier. "Wer Manu kennt, weiß: Wenn er so entscheidet, dann ist das endgültig. Eine Rückkehr in die Nationalmannschaft wird es nicht mehr geben. Punkt", sagte die Torwart-Ikone bei Sport1: "Diese Dauerschleife an Diskussionen kann man jetzt beenden – sie führt nirgendwohin."
WeiterlesenBergers Glanztat: "Wusste nicht, wie lang mein Arm ist"
Für Ann-Katrin Berger bleibt ihre "Monster-Parade" aus dem EM-Viertelfinale gegen Frankreich einzigartig. "Ich wünschte, ich könnte sagen: 'Ja kann ich nochmal machen, gar kein Problem.' Aber dann wäre ich nicht ehrlich", sagte Deutschlands Fußballerin des Jahres über die Szene aus 103. Minute, in der sie einen verunglückten Kopfball von Janina Minge spektakulär von der Linie gekratzt hatte: "Das war einfach Instinkt. Vielleicht steckte in der Szene all die Arbeit der vergangenen Jahre, all die Verbesserungen im Laufe der Zeit."
WeiterlesenWM-Abrechnung: Van Barneveld braucht "Tritt in den Hintern"
Nach dem Erstrunden-Aus bei der WM hat Darts-Ikone Raymond van Barneveld voller Ernüchterung auf "ein vergeudetes Jahr" zurückgeblickt - und zu einer schonungslosen Selbstkritik ausgeholt. "Weihnachten bedeutet mir dieses Jahr nichts. Ich habe nichts zu feiern", sagte der fünfmalige Weltmeister dem niederländischen Portal NU.nl, nachdem er klar gegen den Schweizer Stefan Bellmont gescheitert war.
WeiterlesenHonduras: Von Trump unterstützter Kandidat Asfura gewinnt knapp die Präsidentschaftswahl
Mehr als drei Wochen nach der Präsidentschaftswahl in Honduras hat die Wahlbehörde des Landes den Sieg des von US-Präsident Donald Trump unterstützten Kandidaten Nasry Asfura erklärt. Der 67-jährige Asfura sei mit 40,1 Prozent der Stimmen zu einer vierjährigen Amtszeit gewählt worden, erklärte die Präsidentin der Wahlbehörde, Ana Paola Hall, am Mittwoch (Ortszeit). Kurz darauf gratulierte US-Außenminister Marco Rubio dem rechtsgerichteten Unternehmer zu seinem Wahlsieg.
WeiterlesenEx-Verfassungsgerichtspräsident Voßkuhle plädiert für Klarnamenpflicht im Internet
Angesichts einer "paradoxen Welt" hat sich der frühere Verfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle für die Einführung einer Klarnamenpflicht gegen Hass und Hetze im Internet ausgesprochen. "Um die Diskurskultur etwas zu rationalisieren, sollte es im Internet Pflicht werden, seinen Klarnamen zu benutzen", sagte Voßkuhle dem "Tagesspiegel" (Donnerstag). Mit diesem einfachen Mittel könne man "öffentliche Diskussionen im Netz entgiften". Die "Verrohung im Netz" halte die Gesellschaft "auf Dauer nicht aus".
WeiterlesenMedien: Kim besucht nordkoreanische Anlage für atomgetriebene U-Boote
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat Staatsmedien zufolge eine Produktionsanlage für U-Boote mit Atomantrieb besucht und den Teststart "neuartiger" Flugabwehrraketen überwacht. Während seines Besuchs in der Anlage habe Kim die jüngsten Bemühungen Südkoreas kritisiert, gemeinsam mit dem Verbündeten USA eigene atomgetriebene U-Boote zu entwickeln, berichtete die staatliche nordkoranische Nachrichtenagentur KCNA am Donnerstag. Kim sprach demnach von einer "Bedrohung, der begegnet werden muss".
Weiterlesen"Mehr als eine Million Dokumente": US-Justizministerium meldet Entdeckung weiterer Epstein-Akten
Die US-Behörden haben nach eigenen Angaben mehr als eine Million weitere Dokumente gefunden, die mit dem gestorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zusammenhängen könnten. Die Staatsanwaltschaft für den südlichen Bezirk von New York und die Bundespolizei FBI hätten "über eine Million weitere Dokumente entdeckt, die möglicherweise mit dem Fall Jeffrey Epstein in Verbindung stehen", erklärte das US-Justizministerium am Mittwoch im Onlinedienst X.
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